Hallo liebe Leserin,
Wie schön, dass du hier bist!
Heute möchte ich eine meiner größten Visionen mit dir teilen. Aber bevor ich das tue, möchte ich dir erzählen, wie diese Idee in mir gewachsen ist, wie sie sich über Jahre hinweg geformt hat, aus Erfahrungen, die mich tief berührt und verändert haben.
Mein erstes Praktikum: Eine Erfahrung, die mein Leben verändert hat
Es ist viele Jahre her, dass ich als ganz junge Frau mein erstes Praktikum im Krankenhaus absolvieren durfte. Ich wurde der Onkologie zugeteilt: der Krebsstation. Diese Zeit hat mich tief erschüttert, auf positive wie auf schmerzhafte Weise. Ich wusste, dass sie mich verändert hatte, aber erst Jahre später verstand ich, wie sehr.
Auf dieser Station herrschte eine ganz eigene Stimmung, eine Atmosphäre, die ich nirgendwo sonst jemals so erlebt habe. Es war, als würde die Zeit stillstehen. Alles drehte sich um Krankheit, Chemotherapie, Arztvisiten und Krankenhausbetten. Das Leben jenseits der Station hörte auf zu existieren, sobald man sie betrat. Ich fühlte mich jeden Tag so berührt von den Begegnungen mit den Patienten, dass ich nachmittags nach Hause kam und weinend zusammenbrach.
Und eine Frage ließ mich nicht mehr los:
Wie kann ich diesen Menschen wirklich helfen?
Ja, ich konnte Symptome behandeln, ich konnte physiotherapeutische Techniken anwenden. Aber tief in mir wusste ich, dass es mir um etwas anderes ging. Ich schrieb seitenweise in mein Tagebuch, suchte nach Antworten. Ich begann, die Begriffe „Krankenhaus“, „Krebsstation“, „Krebsdiagnose“ bewusst in mir zu beobachten. Mir fiel auf, dass allein diese Worte so stark emotional aufgeladen sind, dass sie eine unbewusste Reaktion in mir auslösten: Angst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit.
Ich stellte mir vor, wie es wäre, selbst eine Krebsdiagnose zu bekommen. Wie es sich anfühlen würde, diese Nachricht meiner Familie zu überbringen. Ich spürte, wie schwer es wäre, in dieser Flut aus Angst den Weg zurück in einen Heilungszustand zu finden.
Und dann fiel mir auf: Niemand auf dieser Station hatte die Aufgabe, genau dabei zu helfen.
Natürlich gab es Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten, aber niemand, dessen alleinige Aufgabe es war, die Patienten in einen Zustand zu führen, in dem ihr vegetatives Nervensystem überhaupt erst heilen konnte.
Damals konnte ich es noch nicht in Worte fassen. Aber die Saat war gesät:
Ich bin nicht hier, um nur Symptome zu behandeln. Ich bin hier, um Menschen in den Heilungszustand zu bringen.
Die Erkenntnis, die alles veränderte:
Als ich später in der Praxis arbeitete und täglich mit Brustkrebspatientinnen in Kontakt kam, begann ich langsam eine Sprache für diese Erkenntnis zu finden. Ich spürte: Was meine Patientinnen am meisten brauchten, war nicht nur eine Therapie – sondern ein Guide durch die Dunkelheit.
Jemand, der sie ermutigt. Der sie empowert, ihren eigenen Weg in die Heilung zu finden.
Meine Patientinnen waren meine Lehrerinnen. Sie haben mich auf meinem eigenen Weg begleitet und mir gezeigt, worum es wirklich geht. Und deshalb lese ich jedes Buch, das ich zu diesem Thema finden kann. Deshalb sammle ich unermüdlich Wissen, das meine tiefste Überzeugung bestätigt:
Heilung geschieht auf einer Bewusstseinsebene, die die Schulmedizin oft nicht in aller Tiefe erreicht.
Denn die Schulmedizin arbeitet auf einer intellektuellen Ebene und das ist unglaublich wertvoll! Aber gerade bei chronischen Erkrankungen stößt sie mitunter an Grenzen, die wie unüberwindbare Blockaden wirken.
Meine Vision für die Zukunft der Medizin:
Ich sehe eine Zukunft, in der sich diese zwei Welten vereinen.
Eine Zukunft, in der die Schulmedizin mit ihrem kostbaren Wissen und ihrer sich ständig weiter entwickelnden Technik Hand in Hand geht mit der sogenannten „Alternativmedizin“ inklusive Meditation und anderen spirituellen Methoden.
Eine Zukunft, in der nicht nur die Krankheit behandelt wird, sondern in der der Mensch in seinen Heilungszustand begleitet wird.
Das ist meine Vision.
Und ich bin so unendlich dankbar, dass du hier bist und diesen Weg mit mir gehst.
Mit all meiner Liebe,
Linda
PS: Meine Buchempfehlung zu dem Thema kommt von meinem persönlichen Helden,
Dr.Joe Dispenza: Werde übernatürlich

Kommentar verfassen